Was ist ein Hochdruckreiniger?

Kärcher HochdruckreinigerBei einem Hochdruckreiniger handelt es sich um ein Arbeitsgerät, das vorzugsweise im Außenbereich zum Einsatz kommt und dessen Reinigungswirkung auf dem Einsatz von Wasserdruck beruht. 15 bis mehr als 1.000 bar Wasserdruck kommen hier zum Einsatz, um den Schmutz kraftvoll wegzuspritzen. Der Hochdruckreiniger setzt sich dabei aus verschiedenen Komponenten zusammen, angefangen von einem Antriebsmotor über die Hochdruckpumpe und einen Reinigungsmitteltank, bis hin zur Handpistole und der Hochdruckdüse. Im Hochdruckreiniger Test wurde das Gerät sowohl allein mit Wasser als auch mit zusätzlichem Reinigungsmittel betrieben. Beide Male ließen sich hervorragende Reinigungsergebnisse erzielen. Die Kolbenpumpe sorgt dafür, dass das Wasser unter hohen Druck gebracht wird. Dadurch entsteht an der Düse ein Wasserstrahl, der mit hoher Geschwindigkeit austritt und eine punktuelle als auch flächige Reinigung ermöglicht.

Die Einsatzgebiete des Hochdruckreinigers

Auto reinigenIm Hochdruckreiniger Test kam das Gerät bei den unterschiedlichsten Verschmutzungen zum Einsatz. Ein beliebtes Einsatzgebiet sind beispielsweise Gehwegplatten, die von Moos überzogen sind, ebenso wie die Hauswand, an der sich Flechten entlang ziehen. Auch während des Frühjahrsputzes erweist sich der Hochdruckreiniger als nützlich. So ließen sich im Hochdruckreiniger Test auch die Gartenmöbel sehr gut von Schmutzablagerungen befreien und erstrahlten danach wieder in frischem Glanz, bereit für die neue Gartensaison. Damit diese auch einen angemessenen Platz auf der Terrasse finden, lässt sich diese gleich ebenso mit dem Hochdruckreiniger abspritzen. Vielerorts im Außenbereich, wo Wind und Wetter ihre Spuren hinterlassen haben, von festgekrustetem Matsch bis zu grünem Belag auf den Platten der Hofeinfahrt oder den Blumenkübeln, konnte das Gerät im Hochdruckreiniger Test überzeugen. Aber nicht nur das. Im Hochdruckreiniger Test haben sich die Geräte auch bei Renovierungs- und Sanierungsarbeiten als sehr nützlich bei der Reinigung erwiesen. Ebenso lässt sich in kurzer Zeit eine verschmutzte Werkbank in Garage oder Hobbykeller von hartnäckigen Schmutzpartikeln befreien.

Welche Vorteile bietet ein Hochdruckreiniger?

Rollläden reinigenIm Hochdruckreiniger Test zeigt sich immer wieder, dass das Gerät mühevolles Schrubben und Wischen ersparen kann. Selbst hartnäckige Verschmutzungen lassen sich allein dadurch lösen, indem der Wasserstrahl auf die zu reinigende Oberfläche gehalten wird. Kein Bücken, kein Hinknien, kein Vorbehandeln oder Nachwischen. Der Hochdruckreiniger übernimmt die gesamte Arbeit. Im Hochdruckreiniger Test haben hier vor allem die bewährten Markengeräte bekannter Hersteller wie Kärcher, Stihl oder Bosch überzeugen können.

Wieso ein Hochdruckreiniger?

Vermooste Gehwegplatten reinigenDer Hochdruckreiniger ermöglicht nicht nur eine effektive Reinigung, er macht diese auch direkt sichtbar. Die behandelte Oberfläche zeigte sich im Hochdruckreiniger Test sofort gereinigt. Der Blick kann dem Wasserstrahl folgen und dabei zusehen, wie der Schmutz weggespült wird. Wer sich demnach ein sofort sichtbares Ergebnis wünscht, hat mit einem Hochdruckreiniger das passende Arbeitsgerät zur Hand. Da der Hochdruckreiniger so kraftvoll ist, wird auch vergleichsweise wenig Wasser zur Reinigung benötigt. So hat der Hersteller Kärcher einen Wasserverbrauch von 400 l die Stunde bei einem Gerät mit 100 bar Druck angegeben. Ein gewöhnlicher Gartenschlauch weist hier einen deutlich höheren Wasserverbrauch auf im Vergleich. Und da das Wasser geradezu aus der Düse schießt, müssen die zu reinigenden Oberflächen auch nur kurz behandelt werden, was wiederum eine Zeitersparnis bedeutet.

Handhabung und Bedienung des Hochdruckreinigers

Gartenmöbel reinigenUm den Hochdruckreiniger nutzen zu können, wird die Wasserzuleitung zusammen mit einem Rücklaufstoppventil an den Wasserhahn im Garten oder Hof angeschlossen. Danach wird das Gerät mit dem Stromkreislauf verbunden. Hierbei ist natürlich wichtig, dass sich die Steckdose weit genug vom Arbeitsbereich entfernt befindet, damit diese keine Nässe abbekommt. Nun kann die Reinigung beginnen. Am Anfang sollte ein noch geringer Druck zum Einsatz kommen, der sich im Laufe der Reinigungsarbeiten nach Bedarf steigern lässt, abhängig natürlich immer von der Empfindlichkeit der zu behandelnden Oberfläche. So können beispielsweise Reifen oder Gehweg-Platten beschädigt werden, wenn mit zu viel Druck bei zu geringem Sprühabstand gearbeitet wird. Vorsicht ist auch insbesondere beim Reinigen von Fugen geboten, damit sich hier loses Füllmaterial nicht löst. In jedem Fall sollte der Wasserdruck bei dem Hochdruckreiniger daher regulierbar sein. Auch wenn die Reinigung bei einem Hochdruckreiniger allein durch einen Wasserstrahl erfolgt, sollte dessen Kraft bei der Bedienung nicht unterschätzt werden. Durch den hohen Druck tritt der Wasserstrahl sehr scharf und konzentriert aus, so dass hier stets eine potentielle Verletzungsgefahr gegeben ist. Trifft der Wasserstrahl auf die Haut, kommt es zu Blutergüssen. Zudem kann die zu behandelnde Oberfläche durch die Kraft des Wasserstrahls beschädigt werden. Nicht zu unterschätzen ist auch der aufgewirbelte Schmutz, der auch kleine Steinchen beinhalten kann. Hier sollte also vorsichtig vorgegangen werden, damit diese nicht in die Augen gelangen.

 

Die wichtigsten Auswahlkriterien vor dem Kauf

Gartengeräte reinigenWie bereits erwähnt, sollte der Druck regulierbar sein, um ein Arbeiten auch bei unterschiedlichen Oberflächen möglich zu machen, ohne diese zu beschädigen. Weiterhin ist es sinnvoll, wenn sich der Sprühwinkel individuell verändern lässt. So kann ein Flachstrahl ebenso möglich sein wie ein Stechstrahl. Ersterer reinigt eine größere Fläche besonders schnell, da er in die Breite geht. Der Stechstrahl dagegen erweist sich bei der zielgenauen und punktuellen Reinigung einer Verschmutzung als sinnvoll. Im Hochdruckreiniger Test kam auch diverses Zubehör zum Einsatz, um das sich das Gerät je nach Modell ergänzen lassen kann. So empfiehlt sich die Waschbürste etwa für die Reinigung von Fahrzeugen, während eine Lanze mit flexibler Spitze sich auch so drehen lässt, dass sich beispielsweise auch die Unterseite von Fensterbänken bequem im Stehen abspritzen lässt, ohne dass man sich bücken muss. Um die gebückte Haltung generell beim Reinigen mit dem Hochdruckreiniger zu vermeiden, müssen Schlauch und Reinigungsdüse lang genug sein. Ein entscheidendes Kaufkriterium ist selbstverständlich aber auch die maximale Druckleistung. Gehwegplatten mit Hochdruckreiniger reinigenHochdruckreiniger für den Privatgebrauch kommen hier bereits mit deutlich weniger Druck aus als Geräte für den professionellen Reinigungseinsatz. Für den Hausgebrauch sollten etwa 100 bar ausreichend sein. Die Mittelklasse ist laut Hochdruckreiniger Test im Bereich von 150-200 bar anzusiedeln. Hinzu kommt schließlich noch, dass auch auf die Wassermenge geachtet werden sollte, die durch den Druck versprüht wird. Als Orientierungshilfe gibt der TÜV Süd an, dass etwa 6-10 Liter Wasser/Minute versprüht werden sollten. Diese Richtlinie gilt für Hochdruckreiniger, die sich im normalen Hausgebrauch befinden.

Wenn es mehr als nur Wasser sein muss

Manchmal reicht Wasser allein nicht aus für die Reinigung. Ist eine Werkbank etwa mit Ölflecken beschmiert, sollte zum einen mit warmen Wasser gearbeitet und diesem zudem noch Reinigungsmittel zugefügt werden. Um das Wasser direkt erwärmen zu können, lassen sich Hochdruckreiniger finden, die bereits über einen internen Brenner bzw. Heizkörper verfügen.

Vorteile

  • schnelle und überaus effektive Reinigung
  • entfernt sogar hartnäckige Verschmutzungen und Verkrustungen
  • bequem in der Handhabung
  • individuell mit einer Vielzahl an Zubehör nachrüstbar
  • vergleichsweise geringer Wasserverbrauch

Nachteile

  • nicht für sehr empfindliche Oberflächen geeignet
  • der harte Wasserstrahl birgt stets ein potentielles Verletzungsrisiko bei unvorsichtigem Arbeiten

 

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